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Steuern / Einkommensteuer 
Freitag, 10.08.2018

Einkünfte aus Airbnb-Vermietungen können überprüft werden

Einkünfte aus der Vermietung einer selbstgenutzten Immobile unterliegen grundsätzlich der Einkommensteuer. Nur wenn die Einnahmen unter 520 Euro im Jahr liegen, müssen keine Steuern gezahlt werden. Sobald man die Grenze von 520 Euro überschreitet, unterliegt der gesamte Betrag der Steuer und muss angegeben werden.

Wer beispielsweise die eigene Immobilie über Airbnb vermietet, muss korrekte Angaben über Mieteinkünfte gegenüber dem Fiskus machen, sonst droht möglicherweise eine Überprüfung wegen Steuerhinterziehung, denn deutsche Finanzbehörden haben ein Auskunftsersuchen an Airbnb in Irland gestellt, durch das sie entsprechende Informationen über Vermieter erhalten können.

Airbnb gibt Daten mit den Vermieternamen und -anschriften über das Bundeszentralamt für Steuern an die jeweiligen Finanzämter weiter. Diese gleichen dann die gemeldeten Daten mit den entsprechenden Steuererklärungen ab. Wenn Differenzen offensichtlich werden, muss der Vermieter mit einer steuerlichen Anfrage seines Finanzamts rechnen und eventuell ist die Einleitung eines Steuerstrafverfahrens die Folge.

Hinweis
Wenn Einnahmen aus Vermietung bislang nicht angegeben wurden, ist evtl. eine Nacherklärung beim Finanzamt noch möglich. Ihr Steuerberater gibt Ihnen weitere Informationen.

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Die Fachnachrichten in der Infothek werden Ihnen von der Redaktion Steuern & Recht der DATEV eG zur Verfügung gestellt.